Gruppenregeln

Gruppenabläufe

  • Küchendienst
  • Anfangsblitzlicht
  • Restrunde (Ergänzungen, Nachfragen in Bezug auf das letzte Treffen)
  • Gruppenthema
  • Feedback
  • Schlussblitzlicht
  • Küchendienst

Gruppenregeln

  • Pünktlicher Beginn / pünktliches Ende
  • Nur einer kann reden
  • Anmeldung bei Teilnahme, bei Änderung abmelden
  • Neue dürfen nur mit vorheriger Mailabsprache kommen
  • Schlüsselverwaltung: Hannah
  • Pausenregelung: ca. nach 1 Stunde 5 Minuten Pause
  • Störungen haben Vorrang
  • begrenzte Redezeit

Gruppenstrukturen

  • Gruppenstärke 4-12 Teilnehmer
  • Gruppenzusammensetzung
    • Frauen/Männer/Diverse
    • Betroffene von sexualisierter Gewalt mit Bindungstrauma, organisierter und ritueller Gewalt
      und dadurch mehrere Persönlichkeitsanteile in sich entwickelt haben
    • Grundstabilität wird vorausgesetzt, da inhaltlich über ein schwieriges Thema geredet wird. Es werden Begriffe genannt und auch Probleme direkt benannt. Nur keine detaillierten Traumaerlebnisse.
  • Gruppenleitung: Hannah
  • Rotierendes Verfahren (Moderation)
  • Blitzlichter

Gruppenkonzepte

  • Positiver Umgang mit dem Thema
  • Ohne Umschweife Sachen/Begebenheiten beim Namen nennen.
  • Keine detaillierten Traumaerzählungen.
  • Zielorientiertes Arbeiten
  • Gruppenziele
    • Besserer Umgang mit Anteilen im Alltag
    • Austausch über Helfernetz
    • Öffentlichkeitsarbeit
  • Gegenseitige Unterstützung
  • Respektvoller Umgang
  • Offenheit für Neues.
  • Wer will, kann untereinander Kontaktdaten austauschen, bitte grundsätzlich nicht an Dritte weitergeben! Jeder darf selber entscheiden, wen er seine Daten gibt.

  • Jede*r bringt sich frei mit seinen Problemen, Gefühlen und Ideen ein.
  • Jede*r soll in der Gruppe zu Wort kommen. Sinnvoll kann es sein, zu Beginn und am Ende der Gruppensitzung eine Blitzlicht-Runde durchzuführen. Jede*r ergreift dann reihum das Wort und spricht über die augenblicklichen Gefühle und Erwartungen.
  • Es kann immer nur eine*r sprechen. Dabei sollte jede*r den Mut zur „Ich-Form“ aufbringen. Die „Man“- oder „Wir-Form“ sollte vermieden werden, außer mit Wir sind die unterschiedlichen Anteile in einem selbst gemeint. Jede*r sollte sich direkt an die anderen in der Gruppe wenden, mit ihnen und nicht über sie sprechen.
  • Es sollte nicht über Außenstehende (zum Beispiel Partner*in), sondern von sich, von den eigenen Gefühlen, Gedanken und Verhaltensweisen geredet werden.
  • Gefühle, auch „negative“ Empfindungen, die im Alltag häufig unterdrückt werden: Angst, Schwäche, Abneigung, Sorgen, Ärger, Kränkung, Scham und so weiter sollten in der Gruppe mit der größtmöglichen Offenheit geäußert werden.
  • Störungen haben Vorrang. Wer nicht mehr zuhören kann, beunruhigt, traurig oder wütend ist, sollte das möglichst bald aussprechen. Die Gruppe sollte den Verlauf unterbrechen, um sich diesen Gefühlen zuzuwenden.
  • Eigenständigkeit muss respektiert werden. Nur über Meinungen kann man diskutieren. Beim Erfahrungsaustausch gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Jede*r muss lernen, Erfahrungen und Gefühle als solche stehen zu lassen und nicht zu bewerten oder zu kritisieren.
  • Niemand sollte beschwichtigend oder besserwissend Ratschläge erteilen, wo jede*r nur für sich selbst entscheiden und das eigene Tun verantworten kann.
  • Keine*r sollte sich und andere bei der Lösung von Schwierigkeiten unter zeitlichen Druck setzen. Probleme sollten offen gelassen werden, denn so wie sie nicht von heute auf morgen entstehen, so können sie auch nicht in kurzer Zeit gelöst werden.
  • Dem Gruppengespräch muss kein festes Thema zugrunde liegen, es ist ja in aller Regel keine Diskussion. Der Gesprächsverlauf ist offen. Diskussionen über bestimmte Themen sollten extra vereinbart werden.
  • Über die Gespräche in der Selbsthilfegruppe wird gegenüber Außenstehenden Stillschweigen bewahrt.
(Quelle vom Regelgrundgerüst: NAKOS - Gruppenarbeit)